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Alles im rechten Licht?

Noch vor gar nicht so langer Zeit — als man die Leuchten Lampen und die Lampen Birnen nannte - bestand die einzige Beleuchtung von Wohnräumen aus einer mittig aufgehängten mit Glühbirnen bestückten Deckenlampe. Im Wohnzimmer hatte man meist eine zusätzliche Stehlampe. Zum Fernsehen wurde die Deckenlampe ausgeschaltet und die Stehlampe angeknipst. So war's gemütlich.

Die Ansprüche an funktionale und stimmungsvolle Beleuchtung sind seitdem gestiegen. Außer Deckenlampe und Glühbirne gibt es mittlerweile eine Reihe von zweckmäßigen und formschönen Leuchten und Leuchtmittel für die verschiedenen Zwecke. Die Glühbirne, die mehr Wärme als Licht erzeugt, ist mittlerweile so gut wie ausgestorben. Energiesparende Leuchtmittel haben ihren Siegeszug angetreten.

Schaffen Sie Lichtinseln

Heute bevorzugen wir viele verschieden Lichtquellen in einem Raum. Lichtinseln beleben die Raumatmosphäre, schaffen Spannung und Gemütlichkeit. Idealerweise sind sie zwei- bis dreimal heller als die Allgemeinbeleuchtung. Dann bilden sie weiche Schatten. Zu starke Hell-Dunkel-Kontraste, die ungemütlich wirken und sich ermüdend auf die Augen auswirken, werden so vermieden.

Gutes Licht benötigen wir, um gut zu sehen. Aber auch, um uns in eine angemessene und angenehme Stimmung zu versetzen. Zum Arbeiten, Lesen, Schreiben, Kochen oder zur Beleuchtung von Bildern und Objekten empfiehlt sich blendfrei abgeschirmtes, direktes Licht. Neutrales weißes Licht fördert die Konzentration und ist ideal für den Arbeitsplatz. Über dem Essplatz hingegen ist ein stimmungsvolleres Licht wünschenswert. Indirektes Licht wird für Ruhe- und Relaxzonen verwendet. Ein Lichtkonzept berücksichtigt neben der Lichtverteilung und der Lichtqualität auch die Auswahl der richtigen Leuchten.