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Wie nehmen wir Farben wahr?

Eine Lichtquelle sendet Energiestrahlen aus. Diese Energiestrahlen treffen auf Materie. Sie werden zum Teil absorbiert. Die reflektierten Lichtstrahlen gelangen als Farbreiz ins Auge, werden auf die Netzhaut projiziert und über Nervenbahnen an unser Gehirn weitergeleitet. Hier entsteht die eigentliche Farbempfindung.

Farbe ist also nichts anderes als Licht in unterschiedlichen Wellenlängen. Langwelliges Licht erscheint uns rot, mittelwelliges grün. Und kurzwelliges Licht sehen wir als Blau. Die übrigen Grundfarben entstehen aus Kombinationen unterschiedlich zusammengesetzter Wellenlängen.

Licht, das zu gleichen Anteilen aus allen 3 Wellenlängen zusammengesetzt ist erscheint als Weiß. Treffen keine reflektierten Lichtstrahlen unser Auge entsteht die Farbempfindung Schwarz.

Warum lösen Farben Emotionen aus?

"Wir sehen Farben, aber keine Wellenlängen"
C.G. Jung

Farbe ist keine Eigenschaft eines Gegenstandes sondern eine Empfindung. "Zwar weiß man noch nicht genau, wie uns das visuelle System im Gehirn befähigt, Farben und Formen wahrzunehmen. Bekannt ist jedoch, dass nicht nur die Verarbeitung der verschiedenen Wellenlängen im Licht, das auf unsere Netzhaut fällt, für die Entstehung des wahrgenommen Bildes verantwortlich ist. Vielmehr scheint der Sehvorgang, was die Farbe und die Form eines Objektes anbelangt, auch dadurch geprägt zu sein, dass das Gehirn einen Sinneseindruck mit einer dazu gehörenden Erinnerung verbindet. "
(nach Wikipedia, freie Enzyklopädie)

Diese Erinnerungen wiederum sind mit Assoziationen und bestimmten Gefühlsqualitäten verknüpft. Das Blau des Himmels und des Wassers, das Grün des Waldes und der Vegetation, das Rot des Feuers und des Blutes, Sonnen-Gelb, das Braun der Erde, die schwarze Nacht, der helle Tag.

"Weil all diese gefühlsbesetzten Dinge eine bestimmte Farbe haben, entwickelt der Mensch die Gefühle schon, wenn er nur die Farbe allein wahrnimmt: Er reagiert dann z. B. auf rote Farbe alarmiert, auch wenn das vermeintlich dazu gehörende Feuer gar nicht da ist."
(nach Wikipedia, freie Enzyklopädie)