raumgestaltung innenarchitektur

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Der Mensch als Maß der Dinge

Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge — in jedem Fall aber sollte er es bei der Gestaltung der eigenen Wohnräume sein. Gut konstruierte Möbel sind den menschlichen Maßen angepasst. Ein Stuhl, bei dem das Verhältnis von Sitzfläche zur Rückenlehne nicht stimmt, ist kein guter Stuhl. Als Maßstab für ein gutes Design gilt hier: Die Form folgt der Funktion. Und die Funktion ergibt sich aus dem Bedürfnis und unserem Wunsch: dem Wunsch, gut zu sitzen. Erst in zweiter Linie kommen dann Geschmacks- und Stilfragen ins Spiel. Neben dem richtigen Mobiliar benötigt der Mensch ein bestimmtes Maß an Freiraum. Der eine mehr, der andere weniger. Ein Raum ist also nicht nur Stellfläche für Möbel, er benötigt auch genügend Fläche, damit der Mensch sich zwischen seinen Möbeln ungehindert und frei bewegen kann. Zusätzlich brauchen auch die Möbel selbst noch Raum, um funktionsgerecht bedient werden zu können. Und um zu wirken.

Innenarchitekten und Raumgestalter unterscheiden bei der Planung dreierlei Raumflächen:

1. Stellflächen:
Als Stellfläche gilt der Flächenbedarf, der für das Stellen der Möbel gebraucht wird. Der Innenarchitekt legt dabei durchschnittliche Möbelmaße zugrunde.

2. Bedienungsflächen:
Das ist der zusätzliche Raum, der für die Benutzung und Bedienung der Möbel, Einrichtungsgegenstände und Installationen benötigt wird.

3. Verkehrsflächen:
Als Verkehrsflächen bezeichnet man die Flächen, die der Mensch braucht, um sich zwischen den einzelnen Funktionsbereichen und Räumen ungehindert bewegen zu können.

Möbelstellflächen und Raumansprüche im Wohnbereich

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